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9. Oktober 2009 Offener Brief an die elsaß-lothringische Heimatbewegung und „Alsace d‘Abord“ Wir sind die einen und die anderen seit Jahrzehnten im Dienste des Elsaß bzw. Elsaß-Lothringens politisch engagiert. Aus unterschiedlichen Gründen gingen wir entweder von je her oder ab einem gewissen Zeitpunkt getrennte Wege. Manche wollten ihren Wirkungskreis auf das Elsaß beschränken, während es für andere das Gebiet des ehemaligen Reichslandes sein soll und weitere die — heute utopische — Vision eines schweizähnlichen Groß-Elsaß-Lothringens in den historischen Grenzen beider einstigen deutschen Herzogtümer Elsaß und Lothringen vertreten. Manche bekennen sich deutlich zur deutschen Sprache während andere die elsässische Mundart zu einer (künstlichen) Hochsprache stilisieren um in der Praxis sowieso — vielleicht aus praktischen Gründen — nur das Französische benutzen. Manche bekennen sich zum Deutschtum, zur Gehörigkeit zur gesamtdeutschen Nation neben Bundesdeutschen, Österreichern, Schweizern und Luxemburgern. Andere bastelten an einer „elsässischen Nation“ und weitere finden sich zumindest damit ab der „Grande Nation“ anzugehören. Angesichts der außereuropäischen Einwanderungsproblematik und der großteils damit verbundenen Islamisierung nicht nur Elsaß-Lothringens sondern ganz Westeuropas haben die einen die mittelfristige Gefahr gleich erkannt, während andere sich dazu nicht bekennen trauen, und weitere die Tatsachen mit der rosaroten Brillen schauen wollen. Alles in allem bin ich zutiefst überzeugt, daß das, was uns vereint viel wichtiger ist, als das, was uns trennt. Daher ist es unsere Pflicht gegenüber unsrem Volk und gegenüber der Geschichte einen Dialog unter uns in gegenseitigem Respekt unserer Vielfalt einzuleiten, der zu einer gemeinsamen Plattform führen sollte, um auch eine ernstzunehmende politische Alternative darstellen zu können, die auch die volle Vielfalt unseres mit sich selbst versöhnten Volkes vertreten kann. Politik ist die „Kunst des Möglichen“; daher ist es unsere Verantwortung gemeinsam das beste für unser Volk zu erreichen. In der Hoffnung, in Zukunft gemeinsam zum Wohle unserer Heimat zu wirken, verbleibe ich mit heimattreuen Grüßen Dkfm. Karl Goschescheck Nationalforum Elsaß-Lothringen 10. September 2009 Offener Brief an Frau Nückles (Badische Zeitung) Sehr geehrte Frau Nückles! Ich bin heute zufällig auf den Artikel gestossen, den Sie u.a. über mich am 20. August unter dem Titel “Streiter für ein kulturell unabhängiges Elsass” in der Badischen Zeitung veröffentlichten. Ich finde es schon sehr taktvoll, daß Sie mich nicht informiert haben… Daß Sie mich zum “führenden Kopf” der Heimatbewegung machen, schmeichelt mich zwar, aber ich bin nur der Obmann einer kleinen Partei dieser Heimatbewegung, die - wie ich es Ihnem wohl auch sagte, als Sie mich interviewten - aus mehreren kleinen Parteien besteht. Fürs Nationalforum bin ich wohl der “führende Kopf”… doch sowohl die Elsässische Volksunion, Fer’s Elsass und der Elsaß-Lothringische Volksbund haben eigene “führende Köpfe”. Ich bedaure, daß Sie den feinen Unterschied zwischen “Muttersprache” und “Nationalsprache” nicht machen können. Ich habe niemals gesagt, Deutsch sei meine Muttersprache, da dies in meinem Fall nicht zutrifft, da meine Mutter keine Deutsche ist. Wie ich Ihnen sagte, ist Deutsch meine “Nationalsprache”, da ich mich - auch als Halbdeutscher zum Deutschtum bekenne. Mein persönlicher Fall ist jedoch im Elsaß ein Einzelfall. Für die meisten Elsässer und Deutsch-Lothringer ist Deutsch sowohl National- wie Muttersprache. Ich fühle mich nicht als “Elsässer ohne Sprache”. Als Elsässer bin ich Deutscher und Deutsch ist daher meine Nationalsprache. Darüber hinaus spreche ich französisch, englisch, ungarisch, niederländisch, italienisch und etwas russisch. Somit bin ich nicht ein “Elsässer ohne Sprache” sondern eher ein “Elsässer mit Sprachen”. Sie faseln über mein “radikales Bekenntnis zur sprachlichen Selbstbestimmung des Elsaß”. Was soll denn der Quatsch heißen? Deutsch ist die Sprache des Elsaß. Es ist eine historische Wahrheit, ob man es will oder nicht. Was ist radikal daran, einfach die Wahrheit zu sagen? Wenn die Elsässer zu ihrer Sprache stünden - was sie derzeit in ihrer Mehrheit in der Tat nicht tun - was wäre denn radikal daran? Tun das nicht die meisten Völker der Welt? Tun das etwa die Badener nicht? Der Unterschied zwischen dem Nationalforum und Alsace d’Abord liegt nicht daran, daß wir Alsace d’Abord vorwerfen würden “rechtsextrem” zu sein, sondern daran, daß sie sich - zumindest zur Zeit ihrer Gründung - eher zum General Leclerc und seinem Eid von Koufra (1) - dessen Aussage dem Nationalforum als deutscher Bewegung nur zuwider sein kann - bekannten als zum Elsaß-Lothringertum geschweige denn zum Deutschtum. Wir sind nicht linksliberal sondern deutsch-national. Das Nationalforum “fordert” nicht die “kulturelle Unabhängigkeit” oder die “Autonomie” des “Elsaß”. 1) Da wir nicht die Mehrheit des Volkes vertreten, haben wir nichts zu fordern. Wir werben für ein Umdenken in eine andere Richtung. 2) Unsere Vision ist nicht die “kulturelle Unabhängigkeit” oder die “Autonomie” sondern langfristig die staatliche Unabhängigkeit. Autonomie wäre freilich eine Etappenlösung. 3) Sie bezieht sich nicht auf das bloße Elsaß (Unter- und Oberelsaß) sondern auf Elsaß-Lothringen (Gebiet des ehem. Reichslandes Elsaß-Lothringen) zu dem sich dann weitere historische - jedoch französischsprachige - Teile des Elsaß und Lothringens anschließen könnten, falls sich es wünschten, wodurch Elsaß-Lothringen ein Bundesstaat nach Schweizer Vorbild würde. Freilich, solange nur 0,25% bis 1,3% der Wählerschaft diese Vision unterstützen, bleibt es eine Utopie. Es ist jedoch das demokratische Recht der Elsässer und Lothringer, diese Vision nicht zu unterstützen. Genauso ist es aber auch unser demokratisches Recht, für diese zu werben. Der Begriff einer “deutschen Besatzung” in Elsaß-Lothringen ist uns fremd. Wie kann ein deutsches Land denn deutsch besetzt werden. Für uns sind alle Deutsche - ob Bundesdeutsche, Österreicher, Schweizer, Elsaß-Lothringer, Luxemburger oder Deutsche aus Osteuropa - Brüder. An den Äußerungen von den Herren Schaffner und Breton habe ich nichts auszusetzen. Jeder darf seine Meinung haben. Mit freundlichen Grüßen Dkfm. Karl Goschescheck Nationalforum Elsaß-Lothringen (1) Am 2. März 1941 ließ der französische General Leclerc de Hautecloque seine Soldaten in Koufra (Libyen) schwören, “die Waffen erst dann niederzulegen, wenn unsere [aus französischer Sicht] schönen Farben auf dem Straßburger Münster wehen”. 27. Juli 2009 Selbstbestimmung für Südtirol und Elsaß-Lothringen Das Nationalforum begrüßt den Vorstoß von Dr. Martin Graf, 3. Nationalratspräsident der Republik Österreich, zugunsten einer Volksabstimmung in Südtirol über die mögliche Rückkehr des seit 1919 italienisch besetzten Landesteils zu Österreich. Darüber hinaus fordern wir weiterhin das Selbstbestimmungsrecht für unser seit 1944/45 französisch besetzte Land Elsaß-Lothringen. Selbstbestimmungsrecht soll für alle Vöker gelt: für Tibeter und Kurden, und auch für uns Deutsche! Dkfm. Karl Goschescheck Nationalforum Elsaß-Lothringen 8. April 2009 Andreas Thierry im NPD-Vorstand Der aus Kärnten stammende nationale Politiker Andreas Thierry ist beim NPD-Bundesparteitag am Wochenende in den Parteivorstand gewählt worden. Bisher gehörte er schon dem baden-württenbergischen Landesvorstand. Wir betrachten dies als einen sehr positiven Signal u.a auch für Österreich. Wir gratulieren dem Kameraden und Freund. Dkfm. Karl Goschescheck Nationalforum Elsaß-Lothringen 4. April 2009 Gegen linke Randalierer! Das Nationalforum Elsaß-Lothringen verurteilt schärfstens die gestern und heute in einigen Stadtvierteln der elsaß-lothringischen Hauptstadt Straßburg von linken Randalierern begangenen Unruhen und Ausschreitungen, u.a. in Neuhof und am Rheinhafen. Während es durchaus legitim ist, gegen die NATO zu sein - wir sind es auch! - und anständig friedlich zu protestieren, die Tatsache, daß vermummte Gestalten öffentliche Einrichtungen und Gebäude zerstören, ist absolut unannehmbar. Das Nationalforum möchte den französischen Staat daran erinnern, daß er für die öffentliche Ordnung in Straßburg wie im übrigen Elsaß-Lothringen verantwortlich ist und solche Ereignisse nicht zulassen dürfte. Dkfm. Karl Goschescheck Nationalforum Elsaß-Lothringen 7. Hornung 2009 Karl-Roos-Tag 2009 |